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Bewegung und Entspannung

Susanne Lenné

Fitness ist inzwischen ein Synonym für allgemeine körperliche und geistige Gesundheit geworden. Es geht nicht mehr nur darum, den Körper wieder auf „Vordermann“ zu bringen, und das äußere Erscheinungsbild zu verbessern. Der Zustand des körperlichen Wohlbefindens hat eine große Wirkung auf die geistige und psychische Gesundheit.

Es gibt viele Wege, dieses Wohlbefinden und damit eine höhere Lebensqualität zu erlangen.

Für meine Arbeit bei Vida Libre konzentriere ich mich auf Übungen, die leicht erlernbar, und sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet sind. Bewusstes Atmen bei den Übungen fördert die Konzentration und stärkt die Achtsamkeit. Achtsam sein bedeutet, die Einzigartigkeit jedes Augenblicks zu erkennen. Es bedeutet, mit allen Sinnen, Gefühlen und Gedanken „ganz bei der Sache“ zu sein.

Übung ist dafür die beste Möglichkeit, neue Fähigkeiten zu entwickeln oder vorhandene zu festigen.

Yoga ist ein Weg, Stress abzubauen und zu mehr Ausgeglichenheit zu gelangen.

Yogahaltungen fördern die Konzentration und vitalisieren Körper, Geist und Seele.

Wir versenken uns in den gegenwärtigen Augenblick- ein erholsamer Urlaub vom gewohnten Geisteszustand. Yoga geleitet uns von Stress in den Stressabbau und von Unwohlsein in Wohlbefinden.

Die fünf Tibeter sind eine Kombination von fünf Bewegungsabläufen. Auch sie sind eine hervorragende Methode, Entspannung, Wohlbefinden und Fitness zu finden, und so neue Kräfte zu tanken.

In wenigen, möglichst täglichen Praxisminuten werden durch die rhythmische Bewegung der fünf Übungen und die gleichmäßig bewusst praktizierte Atmung alle Muskeln, Sehnen, Bänder und Organe aktiviert.

Pilates ist eine wunderbare Methode, um seinen Körper zu straffen und in Form zu bringen. Wie bei den anderen Methoden bringt es aber nicht nur feste Muskeln, sondern Sie beginnen positiver zu denken, werden vitaler, ausgeglichener und tun etwas für ihr allgemeines Wohlbefinden.

Wassergymnastik ist ein spezielles Bewegungstraining im Wasser, welches Rücken und Gelenke schont und das Herz- Kreislaufsystem sowie die Muskulatur kräftigt. Neben einer Verbesserung des Gleichgewichts und der Koordination kommt es außerdem zu einem Training der Atemmuskulatur und der Gefäße, die Haut wird massiert, das Immunsystem abgehärtet und der Stoffwechsel angeregt. Lauter gute Gründe also, dieses angenehme Ausdauertraining auszuprobieren.

Bogenschiessen eignet sich gut zur Stärkung von Körper und Seele. Durch Bogenschiessen lassen sich Standfestigkeit, Kraft und Zentrierung individuell erleben.

Der Umgang mit dem Bogen ist geeignet, die Zusammenhänge von Konzentration, Absicht, und dem Erreichen gesteckter Ziele spürbar zu machen.

Mit dem Bogen zur eigenen Mitte finden, Stress und Belastendes wegschießen, durch Konzentration auf den Bewegungsablauf zu Ruhe und Gelassenheit gelangen (glücklicherweise muss man dafür nicht unbedingt treffen!).

Meditative Spaziergänge - es kommt etwas in Bewegung- das ist eine Metapher dafür, dass körperliche Bewegung auch Gedanken freisetzt. Man versucht, durch Meditation einen Zustand zu erreichen, bei dem der Geist wach, aber zugleich entspannt ist. Die Gedanken die beim Meditieren auftauchen kann man wahrnehmen und wieder loslassen. Gerade am Anfang merkt man erst mal, wie viel man überhaupt denkt, und wie leicht man abschweift, und z.B. der Einkaufszettel oder die Liste dringender Telefonate durch den Kopf schwirren.

Auf einem etwa halbstündigen Spaziergang auf einem ruhigen Feldweg geht jeder allein, ohne zu reden.

Autogenes Training und progressive Muskelentspannung
sind die beiden bekanntesten Entspannungsmethoden.

Das Autogene Training ist eine Methode, die auf Autosuggestion beruht. Sie besteht in der Regel aus sechs Übungseinheiten. Diese führen zu einer Schwere und Wärme in den Armen und Beinen, einer Beruhigung des Pulses und der Atmung, einem Wärmegefühl im Solar Plexus und einer Kühle der Stirn.

Die Wirkungsweise der Progressiven Muskelenspan-
nung
basiert auf dem Prinzip, Entspannung durch gezielte körperliche Anspannung herbei zu führen. Die einzelnen Muskelpartien werden in einer bestimmten Reihenfolge zunächst angespannt, die Spannung wird für einige Sekunden gehalten, anschließend wird die Anspannung wieder gelöst. Dieses Entspannungsverfahren lässt sich leichter und schneller erlernen als das Autogene Training.

Atmung und Körperwahrnehmung: Ein guter Weg zur Entspannung ist das bewusste Atmen. Dazu braucht man keine besondere Technik. Man fühlt einfach, wie der Atem durch die Nase einströmt, Bauch und Brust füllt, und dann wieder ausströmt. Wer anfangs Schwierigkeiten hat, sich auf seinen Atem zu konzentrieren, kann die Atemzüge bewusst zählen, oder mit dem Gedanken verbinden „Ich atme ein …. Ich atme aus“.